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Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

Die eigene Arbeitskraft ist ein unbezahlbares Kapital! Angefangen bei den alltäglichen Lebenshaltungskosten über größere Anschaffungen und Urlaub bis hin zu persönlichen Zielen und Wünschen – bei fast allen fußt dies auf der Fähigkeit Ihren Beruf ohne Einschränkungen auszuüben. Doch was wenn Schicksalsschläge wie Unfälle oder Krankheiten dies nicht mehr zulassen?

Berufsunfähigkeit kann jeden treffen

Laut Statistik beantragt mittlerweile jeder vierte Arbeitnehmer eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit. Das sind jedes Jahr über 350.000 Menschen, die ihren Unterhalt nicht mehr selbst erwirtschaften können. Niemand weiß genau, was im nächsten Augenblick passieren wird.

Der gesetzliche Schutz reicht nicht mehr aus
Denn der Staat hat die Ansprüche für alle nach 1960 Geborenen drastisch gekürzt. Sie bekommen - wenn überhaupt - nur noch die sogenannte Erwerbsminderungsrente, die zum Leben meist nicht ausreicht.

Volle oder halbe Erwerbsminderung

Sollte der Ernstfall eintreten, gibt es nur dann die volle Erwerbsminderungsrente, wenn Sie am Tag weniger als drei Stunden arbeiten können. Sollten Sie noch in der Lage sein, zwischen drei und sechs Stunden zu arbeiten, bekommen Sie vom Staat lediglich die halbe Erwerbsminderungsrente. Können Sie täglich sechs Stunden und mehr arbeiten, bekommen Sie gar nichts.

In Zahlen bedeutet dies:

  1. Halbe Erwerbsminderungsrente = 14% - 17% vom letzten Bruttolohn
  2. Volle Erwerbsminderungsrente = 30% - 35% vom letzten Bruttolohn

Weitere Einschränkungen

Denn die Frage ist nicht mehr, ob Sie tatsächlich arbeiten, sondern nur noch, ob Sie arbeiten könnten. Für alle, die nach 1960 geboren wurden, gilt: Wer theoretisch im Stande ist, noch sechs Stunden am Tag zu arbeiten, dem kann jede Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zugewiesen werden. Dabei muss nicht einmal ein freier Arbeitsplatz zur Verfügung stehen. Einen Berufsschutz, wie er bisher bestand, gibt es nicht mehr.

Selbstständige oft ohne Ansprüche
Sie zahlen freiwillig in die Rentenkasse ein und glauben, damit abgesichert zu sein. Im Härtefall stellt sich das häufig als fataler Irrtum heraus. Denn Anspruch auf Erwerbsminderungsrente besteht nur, wenn spezielle Voraussetzungen erfüllt sind:

  1. Vor dem 1. Januar 1984 müssen fünf Beitragsjahre liegen.
  2. Ab 1984 muss jeder Monat in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert gewesen sein.

Berufseinsteiger trifft es besonders hart
Jüngere Menschen, die noch keine fünf Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben, stehen fast immer ohne gesetzlichen Erwerbsminderungsschutz da. Ohne private Vorsorge sind sie daher oft völlig mittellos.

Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit

Viele glauben, am ehesten durch einen Unfall berufsunfähig zu werden. In Wirklichkeit werden fast neun von zehn Renten wegen einer Krankheit beantragt. Dabei stehen neben Rheuma auch Herz-, Kreislauf-, Wirbelsäulen- und Knochenerkrankungen ganz oben auf der Liste. Zudem werden Menschen in unserer schnelllebigen Zeit immer öfter durch Gemüts- und Nervenerkrankungen berufsunfähig.

Diese existentielle Versicherung der Arbeitskraft ist für jeden ein Muss! Lassen Sie sich von uns beraten, gemeinsam finden wir die richtige Absicherung für Sie!